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Kirchliche, standesamtliche oder freie Trauung – Merkmale

Ihr müsst euch bald entscheiden, ob ihr eine kirchliche, standesamtliche oder freie Trauung möchtet, wisst aber gar nicht so genau, welche Unterschiede und Besonderheiten es überhaupt gibt? Dann hilft euch dieser Blogpost sicherlich weiter.

 

Kirchliche Trauung

Bis 2009 durfte man nicht kirchlich heiraten, bevor man nicht standesamtlich verheiratet war. Auch wenn das mittlerweile nicht mehr so ist, kann es trotzdem passieren, dass die Kirche sich weigert euch vorher zu trauen. Daher solltet ihr eure Termine bestenfalls so planen, dass ihr zum Zeitpunkt der kirchlichen Trauung bereits standesamtlich verheiratet seid. Je nachdem welcher Konfession ihr angehört, werdet ihr katholisch, evangelisch, oder bei unterschiedlichen Konfessionen, ökumenisch getraut. Informiert euch auf jeden Fall vorab, welche Unterlagen ihr für die jeweilige Trauung benötigt und mitbringen müsst. Der genaue Ablauf der Trauung hängt davon ab, ob ihr evangelisch, katholisch oder ökumenisch heiratet – das ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Katholische Trauung:

Im Gegensatz zur standesamtlichen Trauung, sind bei der katholischen, zwei Trauzeugen Pflicht (mindestens 18 Jahre alt). Erst nach der katholischen Trauung gilt die Ehe für die Kirche als besiegelt. Eine zweite, katholische Hochzeit, ist so gut wie nicht möglich (außer ihr findet einen Pfarrer, der die Trauung durchführt). Voraussetzung ist außerdem, dass mindestens einer der beiden Partner katholisch getauft wurde. Dazu ist auch ein Nachweis in Form des Taufscheins erforderlich.

Evangelische Trauung:

Wenn ihr evangelisch heiraten möchtet, einer von euch jedoch katholisch ist, müsst ihr euch zunächst die Erlaubnis der katholischen Kirche holen (Dispens). Ansonsten wird die Ehe von dieser nicht anerkannt. Voraussetzung für eine evangelische Trauung ist, dass mindestens einer der Partner evangelisch ist. Im Gegensatz zur katholischen Trauung, sind bei der evangelischen keine Trauzeugen zwingend erforderlich.

Ökumenische Trauung:

Ihr könnt euch dann für eine Ökumenische Trauung entscheiden, wenn einer von euch beiden evangelisch und der andere katholisch ist. Dann findet entweder eine evangelische Trauung statt, bei der auch ein katholischer Priester anwesend ist oder eine katholische Trauung, bei der auch ein evangelischer Pfarrer dabei ist. Die Art und der Ablauf der Trauung sind dann davon abhängig, für welche hauptführende Trauung ihr euch entscheidet.

 

Standesamtliche Trauung

Eine standesamtliche Trauung ist in Deutschland Pflicht, um gesetzlich als Ehepaar anerkannt zu werden. Eine rein kirchliche oder freie Trauung reicht nicht aus. Die Standesamtliche Trauung kann frühestens 6 Monate im Voraus angemeldet werden. Habt ihr aber ein sehr beliebtes Datum für Hochzeiten euch ausgesucht, empfiehlt es sich schon vorher einmal mit dem Standesamt in Verbindung zu setzen und den Termin zu besprechen. Die Anmeldung kann in dem Standesamt erfolgen, in dessen Stadt einer von beiden seinen Haupt- oder Nebenwohnsitz hat. Auch für die standesamtliche Trauung solltet ihr euch vorab informieren, welche Dokumente ihr zur Eheschließung benötigt und kontrolliert, ob alle Dokumente noch gültig sind.

 

Freie Trauung

Wenn ihr nicht kirchlich heiraten wollt oder könnt, habt ihr noch die Möglichkeit, euch frei trauen zu lassen. Eine freie Trauung könnt ihr ganz individuell und nach euren Wünschen und Vorstellungen planen. Es gibt keine festen Abläufe sowie zeitliche oder räumliche Gebundenheit. Als Trauredner könnt ihr freie Theologen, Priester oder Hochzeitsredner buchen. Wenn eure Ehe rechtlich anerkannt sein soll, müsst ihr euch zusätzlich zur freien Trauung auch standesamtlich trauen lassen. Je nachdem wie ihr eure freie Zeremonie gestalten möchtet, kann diese Art der Trauung etwas mehr Geld kosten.

Danke an OctaviaplusKlaus für das schöne Foto einer freien Trauung!

 

Aber egal, ob ihr euch für eine kirchliche oder freie Trauung entscheidet – euer Tag wird garantiert unvergessen bleiben.

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