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Interview mit Viviane Lenders

Ich möchte euch gerne die liebe Viviane Lenders vorstellen. Wir haben uns vor ca. sechs Monaten über Instagram kennengelernt. Seitdem sind wir fast täglich im Kontakt wegen gemeinsamen Projekten, Kunden oder weil wir uns gegenseitig über die alltäglichen Herausforderungen der Selbstständigkeit austauschen. Viviane ist gar nicht mehr aus meinem Alltag wegzudenken und deswegen wird es höchste Zeit, dass ihr sie alle kennenlernt. Schaut auf jeden Fall mal auf ihrer Internetseite vorbei und lasst euch inspirieren.

 

Wie hast du deine Begeisterung für Lettering, Papeterie und Design entdeckt?

Meine Begeisterung für Lettering, Papeterie und Design habe ich schon relativ früh entdeckt. Meine Mama hat uns schon immer früh basteln oder malen lassen. (Dabei sind auch mal ein paar bemalte Pinsel wortlos unterm Schrank verschwunden und komplett in Acrylfarbe eingetrocknet, Wochen später wiedergefunden worden 😉 ). Ich habe auch schon früh mit einem Feder und Kalligrafie Set ein paar Schriftübungen gemacht, aber irgendwie ist es damals nie etwas geworden und ich habe es erstmal lange nicht mehr probiert. Dann vor ca. 3 Jahren habe ich über Pinterest und Blogs meine Liebe zum minimalistischen Design und dann früher oder später das freie Lettering entdeckt. Und wie dann eins zum anderen führt, habe ich meinen eigenen Blog gestartet und auf Instagram ein paar meiner Schriftzüge geteilt. Mein erster Auftrag war dann ein Blog Header für eine australische Bloggerin. Danach wurde ich für einen Styled Shoot angefragt und gebeten dafür die Papeterie zu designen. Danach hat mich das Ganze einfach nie wieder los gelassen und ich darf bis heute wunderschöne Papeterie Sets, Logos und andere schöne Dinge entwerfen.

 

Du hast vorgefertigte Design aber auch individuelle Design. Wie sieht der Prozess von der Idee bis zur fertigen Karte für einen Kunden mit individuellem Papeterie Wunsch aus?

Genau. Der Prozess ist im Detail zwar immer etwas anders aber das Grundgerüst bleibt gleich. Sobald Paare mir eine Anfrage schicken, vereinbaren wir entweder ein Treffen oder ein Telefonat. Wenn ich dann alle Wünsche und Vorstellungen gesammelt habe, mache ich mich daran das Material zusammen zu stellen. Das ist meistens zuerst mein Lettering. Ich fange an alle Lettering Elemente zu schreiben, wie zum Beispiel die Namen oder das Datum für eine Einladung. Danach werden die Schriftzüge digitalisiert. Anschließend suche ich weitere Elemente, wie zum Beispiel Blumenelemente zusammen. Die können mal gekauft sein oder auch von mir gezeichnet oder fotografiert sein. Das hängt immer ganz vom Stil ab und wird mit den Paaren abgesprochen. Danach setze ich alles zu einem Layout zusammen und füge Texte und Infos hinzu um alles als eine erste Durchsicht an das Paar raus zu senden. Anschließend werden alle Änderungswünsche angepasst und die Karten gehen nach der Freigabe, des Paares in den Druck.

 

Was fasziniert dich besonders an der Hochzeitsbranche?

An der Hochzeitsbranche fasziniert mich am meisten die meist positive Energie. Wenn ich mich mit Paaren oder anderen Dienstleistern treffe, sind alle immer sehr glücklich und es passiert sehr oft, dass ich mit einem breiten Lächeln und Inspiration nach Hause fahre. Den menschlichen Kontakt möchte ich auf keinen Fall mehr missen. Die Menschlichkeit darf bitte niemals in dieser Branche verloren gehen. Sie darf sowieso nie verloren gehen, aber oft, hört man es leider von Branchen, bei denen der menschliche Kontakt nach hinten rückt und nichts anderes als Geld oder Erfolg zählt. Diese positive Einstellung und, der Gedanke, dass nichts unmöglich ist und sich jeder mit seinem Talent verwirklichen kann, hat mich von Anfang an fasziniert. Ich hoffe also, dass die Menschlichkeit und positive Energie niemals von Konkurrenzdenken in dieser Branche zerstört wird.

 

 

Wie würdest du deine eigene Hochzeitspapeterie gestalten?

Das ist eine gute und super schwierige Frage. Aber, ich nehme die Challenge an. Ich denke ich würde meine eigene Papeterie sehr natürlich halten. Ich bin mir sogar gar nicht sicher, ob ich Blumen unterbringen würde. Ich denke eher, dass es botanische Elemente wie Ranken und Blätter werden und diese dann in Goldfolien Druck. Die Farben wären wahrscheinlich ansonsten: Weiß und hellgrau. Ich würde ansonsten alles auf einem Büttenpapier drucken.

Außerdem würde ich viel handbeschriebene Elemente, wie Sitzpläne, Platzkarten und Menüs auf besonderen Materialien, wie Steine und und Holz haben, da ich es einfach liebe, damit etwas komplett Individuelles zu schaffen.

 

Das war es glaube ich schon zu mir und meiner Arbeit. Vielen, lieben Dank Merle für dieses kleine Interview und ich bin so froh dich zu kennen und auf deinem Blog dabei sein zu dürfen.

 

Die Fotos in diesem Blogbeitrag wurden von folgenden Fotografen gemacht

Jennifer März

Sarina Kullman 

 

 

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