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Interview mit der Hochzeitsfotografin Gloria Schwan

Heute habe ich die Ehre Euch die liebe Gloria von Gloria Schwan Photography vorzustellen. Ihre Fotos strahlen eine unglaubliche Wärme, Geborgenheit und Natürlichkeit aus. Man hat bei den Fotos fast das Gefühl, die Paare vergessen, dass sie gerade fotografiert werden. Ich finde, genau so müssen Fotos sein – natürlich, echt und authentisch.

Im folgenden Interview gibt Gloria wertvolle die Tipps für alle, die bald heiraten werden und vielleicht noch auf der Suche nach einem Fotografen sind. Vielen Dank, liebe Gloria, dass du dir die Zeit für dieses Interview genommen hast!

Wenn ihr noch mehr von Gloria sehen wollt schaut doch mal bei ihr vorbei:

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Habt alle einen guten Start in die neue Woche!
Eure Merle

 

Gloria, neben Hochzeitsreportagen bietest du auch Paarshootings an. Was fasziniert dich besonders daran?

Bei Paarshootings hat man noch einmal ganz andere Möglichkeiten. Abseits von einem strikten Zeitplan, kann man ganz natürliche Bilder machen. Besonders wichtig ist auch, dass die Hochzeitskleidung natürlich wunderschön ist, aber man sich in Jeans und T-Shirt eigentlich mehr „man-selbst“ ist. All diese Faktoren spielen in der Besonderheit und dem Reiz eines Couple Shoots eine wichtige Rolle!
Auch die Locationwahl ist bei einem Pärchenshooting spannender, man kann zum Beispiel mit dem Hochzeitskleid schwieriger an besondere Plätze wie eine Bergspitze gelangen.

Wie bereitest du dich auf deine Kunden vor? Sollten sich die Kunden auf das Shooting vorbereiten?

Ich telefoniere immer mit meinen Kunden und versuche sie auch, wenn möglich, davor persönlich kennen zu lernen! Wenn ich mein Pärchen kenne und weiß wie es tickt, dann kann ich es auch authentischer portraitieren. Wenn wir das Shooting auf einer „Freundschafts“-Basis machen können anstatt einer „Dienstleister-Kunden“-Basis, fühlen wir uns alle wohler und lassen mehr intimität zu. Das sieht man natürlich auch in den Bildern.
Ansonsten plane ich für das Shooting nichts, sonst könnte ich Gefahr laufen in einen langweiligen „ich mache immer das selbe“-Trott zu kommen. So lasse ich mich lieber vor Ort von der Lebendigkeit des Pärchens gemischt mit dem Licht und der Location inspirieren! Dann kann ich mich ganz auf die Stimmung des Pärchen einlassen und sie genau so fotografieren wie sie sind.
Der Kunde sollte einfach nur offen sein und sich auf die Vorschläge des Fotografen einlassen. Oftmals ist es auch so, dass manche Pärchen etwas erzwingen wollen, das sie nicht sind. Man hat z.B. irgendeine Pose gesehen und will genau dieses Bild auch haben. Man kann das dann schon auch machen, aber verlasst euch auf das Urtreilungsvermögen des Fotografen und vertraut ihm, dass er ein noch schöneres Bild von euch schießen kann, als das, dass ihr in eurem Kopf habt!

 

Wann sollte man besten einen Hochzeitsfotografen buchen?

So schnell wie möglich! Viele Dienstleister gibt es für euren Tag nur einmal. So sollte man neben dem Fotografen auch schnell sich um die Location, den Dj/die Band und natürlich den Wedding Planner kümmern. Das Gemeine dabei ist, dass die Guten oft sehr schnell weg sind. Am Besten kümmert euch ca. 1,5 Jahre vor der Hochzeit darum, dann solltet ihr wenig Kompromisse eingehen müssen.

 

Was sind deine Tipps um schöne Hochzeitsfotos zu bekommen? Worauf sollte man achten?

Das aller Wichtigste ist, dass die Chemie zwischen euch und eurem Fotografen stimmt! Ihr könnt euch nicht Fallen lassen, wenn euch euer Gegenüber unsympathisch ist.
Was auch sehr wichtig ist, ist dass ihr auf die Uhrzeit eures Shootings achtet! Fotos im Abendlicht haben eine Stimmung, die unvergleichlich ist! Natürlich kann man auch schöne Bilder in der Mittagssonne machen, euer Fotograf ist aber viel beschränkter was Locations angeht.
Mein letzter Tipp ist, dass ihr am Besten allein beim Shoot seid! Viele Paare nehmen gerne die Trauzeugen mit oder Freunde, die darauf achten, ob die Haare auch ja perfekt sitzten! Das ist alles schön und gut, aber je weniger Zuschauer ihr habt, desto intimere Portaits können entstehen! Ein weiterer Faktor des „Alleine shootens“ ist, dass es nicht nur einmal passiert ist, dass Freunde in die Bilder reingerannt sind um noch Kleinigkeiten zu richten, die auf dem Foto wahrscheinlich nicht einmal drauf gewesen wären und somit ein tolles Bild zerstört haben. Vertraut eurem Fotografen ruhig, genau dafür habt ihr ja einen Profi engagiert.

Was war dein außergewöhnlichstes Erlebnis auf einer Hochzeit?

Das ist eine ganz schön schwierige Frage, jede Hochzeit hat den einen WOW-Moment!
Das außergewöhnlichste jedoch war wahrscheinlich, wie emotional die letzte Hochzeit wurde. Da blieb wirklich kein Auge trocken. Es war „nur“ eine Standesamtliche Hochzeit aber der Standesbeamte hat eine emotionalere und persönlichere Trauung gehalten, als so mancher Trauredner. Ich sehe das Paar ja immer von vorne, im Gegensatz zu den Gästen, denen oft die Rücken zugewendet sind. Insofern vergieße ich oft eine Träne, wenn ich sehe, wie gerührt das Brautpaar ist. Bei der letzten Hochzeit aber, war die Stimmung und die Worte so ergreifend, dass wirklich jeder weinen musste. Damit hatte keiner gerechnet, es war ja „nur“ Standesamt.
Generell muss ich aber sagen, dass jede Hochzeit so einzigartig und besonders ist, dass ich eigentlich nicht nur einen außergewöhnlichen Moment nennen kann!

 

Welchen Rat würdest du Paaren für die Hochzeitsplanung geben?

Das ist ganz einfach: Es ist euer Tag und macht es auch zu eurem Tag!
Lasst euch nicht von Verwandten oder Freunden reinreden, wenn es nicht das ist was ihr wollt. Bleibt ihr selbst bei eurer Hochzeit und verwirklicht euch eure Träume!

 

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